Womit liest man schneller: iPad, Kindle oder Buch?

read.pngDer eBook-Reader Kindle macht dem klassischen Buch natürlich so richtig Konkurrenz. Und auch das iPad kommt mit iBooks daher; bietet somit die Möglichkeit, ganze Bücher auf dem Gerät zu lesen.

Viele Nutzer freuts, wenn man mit dem Gerät möglichst viel anfangen kann. Nicht nur wie bei MP3-Playern ein Hörbuch herunterladen, sondern auch ganze Texte und Bücher lesen kann. Doch wie sieht es denn eigentlich mit der Lesegeschwindigkeit aus? Ist das für Leseratten kein Kaufargument?

Jakob Nielsen hat eine kleine Studie durchgeführt und die Probanden auf vier Geräten lesen lassen: Buch, PC, iPad und Kindle.

Um es kurz zu machen: Das Buch schlägt natürlich alles. Wäre doch fast schade, wenn es nicht so wäre. Außer für die Umwelt.

Was mich doch überrascht hat: Die Probanden haben mit dem Kindle 10,7% langsamer gelesen als mit dem Buch. Mit dem iPad waren es 6,2%. D.h. mit dem iPad wurde etwas schneller gelesen als mit dem Kindle.

Einig waren sich die Probanden allerdings mit dem subjektiven Leseempfinden vom Buch, iPad und Kindle. Diese “Geräte” haben ihnen allen gut gefallen und alle zufriedengestellt.

Um also die Fragen oben zu beantworten: Nein, die minimal unterschiedliche Lesegeschwindigkeit ist kein Kaufargument für oder gegen das iPad oder das Kindle. Beide Geräte eignen sich zum Lesen, auch wenn man etwas länger braucht als mit dem Buch.

Der PC hat übrigens gar nicht gut abgeschnitten. Lesen am PC würde die Leute an die Arbeit bzw. den Arbeitsplatz erinnern. Ok, auch ein Argument. Ich weiß nicht wie es bei euch aussieht, aber wir drucken Texte, mit denen wir arbeiten, die wir lesen oder korrigieren grundsätzlich aus.


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3 Kommentare zu “Womit liest man schneller: iPad, Kindle oder Buch?”

  1. Michael Keukert:

    Einen Kindle hatte ich leider nur einmal kurz in der Hand – das Display gefällt da natürlich sehr gut. Ich habe aber das Glück hier bei maXXolution seit einigen Monaten schon immer wieder mit dem iPad zu arbeiten. Und was mich da total überrascht hat ist wie FLOTT das Gerät ist. Wenn man Magazine und Zeitschriften auf dem iPad liest, dann kommt wirklich das “Blättern” Gefühl auf, weil man intuitiv und schnell zwischen den Seiten blättern und springen kann. Dazu kommt aber halt das Zommen bzw. die Hyperlinks, die ein Print-Magazin nicht bieten kann. Nach allem was ich höre ist der Kindle für diese Art des Blätterns und Springens zu langsam.

  2. mk:

    ich hatte leider noch kein iPad in der Hand. sehe solche Kleinigkeiten, wie du sie schilderst, als extrem wichtig an, um die geräte zu verkaufen.

    Die Leute wollen keinen Kompromiss mehr, sondern ein intuitives Gerät, das es sie nicht merken lässt, dass sie technik in der hand haben.

  3. Michael Keukert:

    Ich habe mit unserem Ausstellungs-iPad sowohl den Kinder als auch den Großeltern-Test gemacht. Beide sind extrem positiv ausgefallen, wobei die Kids es insgesamt ein bischen schneller drauf hatten und mich jetzt regelmäßig bitten es wieder mitzubringen. Aber auch meine Mutter hatte großen Spaß am Gerät und hat es sehr schnell sehr flüssig bedient.

    Mit dem Kindle würde ich gerne mal mehr experimentieren. Hast Du einen Kindle? Dann komm doch mal auf einen Kaffee bei uns vorbei und ich kann Kindlen und Du kanst iPadden :-)

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