Passworteingabe wie auf dem iPhone/iPod touch
Erinnert ihr euch an den Beitrag, in dem es darum ging, ob Passwortfelder die Eingabe verschlüsseln sollten? Jakob Nielsen war der Meinung, dass nicht.
Das iPhone geht da ja einen besonderen Weg. Die Eingabe des letzten Zeichens ist sichtbar, bis das nächste eingetippt wird. Macht Sinn, denn mit der iPhone-Tastatur vertippt man sich schon mal schnell.
Stefan hat den Artikel von Nielsen auch gelesen und ist auf eine gute Idee gekommen. Wieso adaptiert man die Technik nicht für Webformulare? Im Beitrag iPhone-like password fields using jQuery könnt ihr euch dafür ein jQuery-Plugin herunterladen.
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13. Juli 2009 um 2:18 Uhr
Ich reg mich immer wieder auf wenn ich “iPhone”-like lese…
Dass das letzte Zeichen sichtbar ist bei der Eingabe hatte bereits mein Nokia 61i vor 2 Jahren und ich bin mir sicher, dass es das bereits frueher gab.
Apple hat mit dem iPhone das Rad nicht neu erfunden sondern einfach nur gut kopiert. Und dann faellt mal jemandem auf, dass etwas am iPhone funktioniert und gleich startet man den grossen Hype, weil ja “iPhone” in der Headline drin steht. Bleeeh!
13. Juli 2009 um 12:29 Uhr
Die iPhone-Bedienung wird den meissten technikaffinen Menschen eher etwas sagen, als die eines x-Beliebigen Nokia Mobiltelefons. Daher finde ich diesen Vergleich durchaus berechtigt. Wer nun Erfinder dieser “ich sehe den letzten Buchstaben”-Krams ist, ist doch dabei egal.
Und nun zum Beitrag: Ich fände es fatal sowas für Webseiten umzusetzen. Würde ja Panik außerhalb der eigenen vier Wände bekommen, da kann ja jeder mitlesen. Ein Mobiltelefon kann ich bei der Eingabe ja mal eben aus dem Blickfeld des Betrachters drehen, beim Notebook oder öffentlichen PC siehts schon eher schlecht aus.
13. Juli 2009 um 12:34 Uhr
Das mit Nokia wußte ich gar nicht. Interessant.
Ich kann das verstehen, was du schreibst Sven. Dennoch überlege ich, ob die Gefahr wirklich größer ist, als der Nutzen. Denn um den Benutzernamen, den Dienst und dann auch noch das Passwort aufzugreifen, gehört schon viel dazu. Da muss schon einer direkt hinter dir stehen, und das genau in dem Moment, in dem du die Seite aufrufst und das Passwort eingibst.
Aber vielleicht ist die von Nielsen vorgeschlagene Methode die beste: Die sichtbare Eingabe eines Passworts, optional!
13. Juli 2009 um 19:36 Uhr
Ich hab mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Ideal wäre diese Funktion als Option im Firefox und co. Als AddOn installierbar, so kann der Nutzer selbst entscheiden ob er sowas haben möchte oder nicht. An für sich sollte das für jemanden mit Erfahrung (zumindest im FF) eine einfache Sache sein.