Dokumentation “Deutschland von oben”
In der ZDF-Mediathek findet ihr eine sehenswerte Dokureihe mit dem Titel “Deutschland von oben”.
Die Dokumentationen zum Thema Stadt, Land, Fluss überzeugen mit beeindruckenden Bildern.

Veröffentlicht am 3. März 2011 in Hinweise | Permalink | 4 Kommentare »
Copy & Paste vom Google-Geschäftsmodells
Interessanter Artikel, der heute auf zeit.de erschienen ist: Scheitern als Geschäftsmodell. Darin wird in Ansätzen beschrieben, wie Google mit vielen ihrer Projekte umgeht. Und nicht nur Google geht so vor, auch andere, erfolgreiche Unternehmen wie z.B. Twitter.
Im Kern wird häufig so vorgegangen: Neue Produkte werden im Alpha- oder Betastadium veröffentlicht und unter die Leute gebracht. Aus dem Feedback und dem Nutzerverhalten werden Änderungen eingearbeitet. Das Produkt wächst mit dem Nutzen.
Ich finde das aus Unternehmenssicht häufig eine gelungene Strategie. Gerade auch was unternehmensinterne Workflows angeht. Häufig machen sich ein paar schlaue Leute unendlich viele Gedanken. Und dann? Dann wurden entscheidende Aspekte der täglichen Arbeit einzelner Beteiligter übersehen, die Akzeptanz von Beteiligten fehlt mangels Integration in den Entstehungsprozess, usw.
Für mich stellt sich dann schon auch die Frage, was kostet mehr? Mit mehreren Produkten naiv starten und ggf. scheitern, oder bis ins Detail ausarbeiten und hoffen, dass man bei der Planung und Umsetzung keinen entscheidenden Fehler begangen hat und alles so ankommt, wie es die (finanzielle) Projektplanung verlangt.
Ich für meinen Teil weiß, was ich für ein Typ bin. Ich bin eher der: Lass machen und schauen, was passiert. Dass das nicht immer die beste Entscheidung ist, hat sich auch schon mal herausgestellt. Dass das Warten bis für die 100%ige Umsetzung eines Projekts Zeit ist auch nicht das Beste ist, auch. Muss man einfach mal was Mut haben.
Veröffentlicht am 1. März 2011 in kommentiert | Permalink | Keine Kommentare »
Windows 7 als Produktivsystem
Großer Tag gestern. Quasi. Ein wenig.
Im März 2008 löste mein MacBook Pro meinen in die Jahre gekommenen Laptop ab. Da lief zwar Windows Vista drauf, doch schon auch damals noch war mein hauptamtliches System Windows XP. Auf meinem Arbeitsrechner lief lange Zeit Windows 2000. Wird sicher der ein oder andere unter euch kennen, der in ner Update-scheuen Firma arbeitet. Ist ja auch nicht unbedingt dumm. Bis gestern war mein Rechner auf dem XP-Stand. Jetzt, endlich, hab ich einen neuen Rechner mit Windows 7.
Ich freu mich, jetzt auch mal produktiv mit Windows 7 zu arbeiten. Für mich gilt es jetzt, wieder alles neu zu entdecken, neue Programme zu finden und wieder alles vom Grund auf neu einzurichten.
Meinen alten XP-Rechner behalte ich fürs erste und betreibe ihn parallel. Ich hoffe, alle Programme, die ich brauche, laufen unter Windows 7 so, wie es sein soll. Sonst ist nachher der neue Rechner bzw. Windows 7 Schuld. Das wäre nicht so prickelnd.
Also, ich wühl mich mal durch eure Blogs, auf der Suche nach den richtigen Windows-Programmen. Bin da wirklich überhaupt nicht mehr auf dem neusten Stand.
Veröffentlicht am 22. Januar 2011 in Windows | Permalink | 5 Kommentare »
(K)eine Chance den lokalen Computerläden? (Update)
Ich liebe das Internet. Das ist in keinster Weise eine Übertreibung oder schnell dahergesagte Floskel. Es ist so. Diese Mischung aus technischer Spielerei, Arbeitserleichterung, Information und Kommunikation sehe ich zu 100% als Bereicherung und Verbesserung des alltäglichen Lebens.
Zur Weihnachtszeit aber auch in den restlichen Zeiten des Jahres kommt noch das bequeme Einkaufen vom Sofa aus dazu.
Tja. Soweit so gut. Kommen wir zum Titel.
Mein Arbeitsrechner ist inzwischen was in die Jahre gekommen und bereitet mir hin und wieder alles andere als Freude. Also muss ein neuer her. Ich hab mir auch wieder einen richtigen PC gewünscht fürs Büro. Brauchte was mit Power. Das wäre in einem Notebook zu teuer geworden. Außerdem habe ich für auswärtige Termine mein MacBook oder ein Notebook der Firma.
Das “OK” vom Chef war direkt erteilt. Er hatte selbst keine Lust mehr auf mein Gefluche. :-) Ich durfte also shoppen gehen. Und trotz der oben erwähnten Liebe, dachte ich: Gehste noch mal in einen der ortsansässigen Läden. Lässt dich schön beraten, persönlicher Service usw. Und wenn später mal was dran ist… Kennt ihr sicher, diese Gedanken.
So fing meine Leidensgeschichte an.
Einem Laden schrieb ich bereits Ende November eine E-Mail an die offiziell auf der Webseite angegebene Adresse. In der E-Mail waren meine Anforderungen enthalten. Insgesamt drei verschiedene Rechnerkonfigurationen mit der Bitte, mir einen Kostenvoranschlag zu erstellen.
Keine Antwort.
Ich versuchte mehrfach telefonisch jemanden an die Strippe zu bekommen. Kein einziges Mal von bestimmt fünf oder sechs Anrufen hat jemand den Hörer abgenommen.
Eigentlich war das schon ein K.O.-Kriterium. Aber ich hatte ja auch etwas Zeit in meine Anforderungen gesteckt, die sich an den Angeboten des Ladens orientierten. Eine E-Mail kann ja auch mal verschwinden. Ich bin halt ein Guter. ;-) Also schickte ich noch mal eine E-Mail. Diesmal über das Kontaktformular auf der Webseite. Mehr als eine Woche später bekam ich sogar Antwort. Eine Entschuldigung lag auch dabei. Wegen Krankheit usw.
In der Zwischenzeit war ich natürlich schon in nem anderen Laden. Bzw. wollte ich. Leider habe ich da zwei Mal vor verschlossenen Türen gestanden, weil die Öffnungszeiten auf der Webseite nicht mit den wirklichen Öffnungszeiten übereinstimmen.
Blieb also noch ein dritter Laden. Reinspaziert und mit einem netten Berater alles zusammengestellt. Ich hab mich gut beraten gefühlt. Er hat schon mal so Sätze abgelassen “für einen Arbeitsrechner, ist das zu teuer” und “bei einem Bürorechner sollten wir da ein Markenprodukt nehmen”, usw. Also dufte alles. Und da ich in nem lokalen Laden bin, kann ich auch ein ungenutztes Gehäuse nehmen und muss kein neues kaufen. Heute geh ich also wieder in den Laden. Gehäuse abgeben, Angebot in Auftrag ändern. Kostet übrigens alles so ca. 550€. Kein Schnäppchen, würde ich sagen. Inkl. Einbau und Installation. Doch irgendwas passte einem der Verkäufer nicht (ich vermute sie haben sich am “alten” Gehäuse gestört): “Sind denn alle Schrauben dabei?” Joah, nur nicht die Laufwerksschrauben. “Auch die Mainboard-Schrauben?” Die wären doch beim neuen Mainboard dabei, sagte ich. Im Gehäuse wären sie auf jeden Fall nicht, nur so Plastikabstandshalter. “Ja, dann müssen wir mal gucken, ob wir das so überhaupt montieren können. Sonst müssen wir uns noch mal melden!” Wegen drei oder vier Schrauben? Leute geht es noch? Sichtlich genervt hab ich dann gesagt, sie sollen dann vorher anrufen. Ich würde mir dann was überlegen. Dass ich damit ggf. nen anderen Laden meinte, hab ich natürlich nicht gesagt.
Verunsichert war ich natürlich trotzdem und musste mir erst mal sagen lassen, dass diese Schrauben keine Seltenheit sind und es sich um Service handelt. Der Rat, den Laden zu wechsel, hat natürlich nicht lange auf sich warten lassen.
Tja, jetzt ist die Bestellung erst mal da und ich warte ab. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir sowas nicht mehr antue. Es wäre ein Leichtes gewesen, einen Rechner online zu erwerben. Ohne Lauferei für das Angebot, Abgabe des Gehäuses und das Abholen. Dann hätte ich zwar ein Gehäuse nicht wiederverwenden können. Aber hey, die 30€… Ich habe diese Aussagen über Servicewüste Deutschland nie 100% verstanden. Wahrscheinlich hab ich Glück gehabt, oder online geben sich wirklich alle etwas mehr Mühe, um das fehlende persönliche Gespräch zu kompensieren.
Schlimm finde ich das Auftreten sicherlich auch, weil die Jungs für mich Dienstleister sind. Genau wie ich auch. Wenn ein Kunde zu uns kommt, setzten wir alles daran, seine Wünsche zu erfüllen. Das Gefühlt hatte ich heute überhaupt nicht. Eher, dass ich störe oder es zu viel verlangt ist, den Rechner noch zusammen zu bauen. Aber Leute, das ist ein extra Punkt auf eurer Rechnung. Ihr bekommt da Kohle für. Ich hätte es auch selbst machen können. Aber günstiger ist es halt (für die Firma), wenn ich in der Zeit meiner regulären Arbeit nachgehe und der Computerladen alles zusammenschraubt.
Natürlich muss alles im Rahmen bleiben. Wenn in den 550€ kein Budget mehr für drei oder vier kleine Schrauben sind, hätten die mir das freundliche sagen können. Ich wäre der letzte gewesen, der nicht noch 2 oder 3€ draufgelegt hätte. Für Schrauben! Da hätte ich bei der richtigen Art und Weise tatsächlich Verständnis für gehabt.
Na ja, wir schauen mal. Aber Lust, wieder in diesen Laden zu gehen, ist gleich null. Kann also nur besser werden. Gebt euch Mühe.
Aber wenn ich mir dann oben meine Liebeserklärung durchlese… Ich denke online werd ich glücklicher mit solchen Dingen. Schade, eigentlich.
Update: Genau 24 Stunden und 18 Minuten nach Auftragserteilung im Laden ist der Rechner schon fertig. Das ist in meinen Augen sehr schnell. Hatte nicht vor Montag damit gerechnet. Klarer Pluspunkt. Jetzt muss der Rechner nur noch laufen und alles ordentlich installiert sein.
Veröffentlicht am 19. Januar 2011 in kommentiert | Permalink | 5 Kommentare »
Spotlight-Kommentare nutzen
Das Leben kann manchmal so einfach sein, wenn man des Lesens mächtig ist und weiß, diese Fähigkeit gekonnt einzusetzen.
Bei mir läuft es des Öfteren so: Programme öffne ich standardmäßig über Spotlight. CMD (⌘) + Leertaste, Anfangsbuchstaben der App*, Enter.
Und genau an der Stelle mit dem Sternchen (*) wird es schwierig. Denn nicht immer fällt mir der genaue Name der Anwendung ein. Dann ärgere ich mich rum, öffne genervt alle Programme im Finder und mach mich auf die Suche nach dem entsprechenden Icon.
Wer sich jetzt schon mal den Informationsdialog einer Datei näher angeschaut hat, wird schon über das Feld “Spotlight-Kommentare” gestolpert sein.

Hier könnt ihr Begriffe eintragen, die euch bei der Suche helfen. Ich hab also keine Ahnung, wie das Programm (“Sequel Pro”) heißt, um meine Datenbanken zu verwalten. In das Textfeld daher ein paar entsprechende Strings eingetragen… Fertig. Denn wenn ich das Programm brauche, weiß ich, dass ich irgendwas mit “Datenbank”en oder “MySQL” machen möchte.

Veröffentlicht am 11. Januar 2011 in Mac, Software | Permalink | Keine Kommentare »











