Der Mac App Store und ich

“Das wird ein teurer Tag.” war einer meiner Einträge zum Start des Mac App Stores. Mein Fazit: Seit dem 06. Januar 2011 hab ich nur 11 Apps gekauft bzw. kostenlos geladen. Also weit gefehlt mit der Kaufsucht. Mir fehlen Highlights. Die Charts sind voll mit weniger guten Programmen und lahmen Spielen. Ob die Highlights wirklich fehlen oder sie nicht an die Nutzer gelangen und bekannt werden, bleibt offen. Fest steht, dass für mich der iPhone/iPad App Store weit aus besser funktioniert.

Aber schauen wir mal auf meine Einkäufe:

Los ging alles mit der offiziellen Twitter App. Die App hat Tweetie abgelöst und bedarf wohl kaum einer weiteren Beschreibung.

Das Update von iPhoto musste ich mir auch kaufen. Mit iPhoto mache ich persönlich ziemlich viel. Daher wollte ich hier auf der neusten Version sein.

Zum Entspannen und aus Langeweile kam noch die Fireplace App dazu. Inzwischen gibt es hier auch kostenlose Versionen.

Chopper 2 ist ein Spiel, das sogar ich häufiger Spiele. Es ist ziemlich simple und wenig spektakulär: Ihr fliegt einen Hubschrauber, müsst Menschen einsammeln und ein paar Feinde abballern. Das Coole, wie ich finde, ist aber die Steuerung. Holt euch noch die iPhone-App und schon könnt ihr den Hubschrauber mit dem iPhone steuern. Pretty cool.

Caffeine Caffeine.jpg ist für mich auch ein Must-Have. Mit der Software verhindert ihr das einschlafen eures Macs. Einfach Kaffee nachgießen, und schon bleibt euer Mac wach. Kleines gutes Tool. Details im Beitrag Käffchen für den Mac.

Den Twitter-Client Kiwi habe ich gekauft, weil ich mal eine Alternative zur Twitter App (siehe oben) ausprobieren wollte. Außerdem waren die Bewertungen ziemlich gut.

SoundCloud is klar, oder?

Noch ein Spiel: Hedgewars. Ne klassische Worms-Nachmache. Braucht man nicht.

Was man aber wirklich braucht ist Alfred. Ziemlich gute App, um Programme zu starten, die lokale Festplatte oder Webseiten zu durchsuchen. Ich persönlich nutze die App nur für die letzte Aufgabe. Ihr könnte jede Webseite einstellen und über Shortcuts direkt eine Suchanfrage stellen. Danke an Mirko für den Hinweis.

System.png

Auch wenn man es den Texten hier nicht immer anmerkt, Text und Sprache ist Teil meines Berufs. Hab ich quasi gelernt und wenn ich will und mich der Aufgabe entsprechend konzentriere, kann ich das auch ziemlich gut. ;-) Und da sind wir genau beim Thema: Konzentration. Die ist beim Schreiben äußerst nötig. Die App OmmWriter bietet das. Anders als die gängigen Tools (siehe Beitrag Konzentration bitte!) oder die Vollbildfunktion von Pages soll beim OmmWriter neben der Konzentration auch noch die Kreativität gefördert werden. Passende Hintergrundfarbe, optional Hintergrundmusik und Sounds für Tastenanschläge stehen zur Auswahl.

Gefällt mir gut, auch wenn mir noch eine mögliche Kopplung mit anderen Apps gefallen würde.

Die letzte App ist eigentlich unnötig. Ihre Funktion erfüllt jedes gängige Grafikprogramm. Doch hier ist es super easy. Und da ich den Effekt bei Bildern gerne einsetze, hab ich mir die App geholt. Die Rede ist von Colorize.

Ihr seht: Einige praktische Apps, einige Lustkäufe ohne Sinn. Alles nichts Berauschendes. Any suggestions?

Veröffentlicht am 8. März 2011 in Mac, Software | Permalink | 8 Kommentare »

Glückwunsch für sechs Jahre Blogarbeit

stadtbremerhaven.de.jpg

Seit sechs Jahren bin ich nicht dabei, aber dennoch habe ich schon viele Highlights und wenige Tiefpunkte (Stichwort “Bockwurst”) miterlebt: Der Blog stadt-bremerhaven.de feiert Geburtstag.

Viele Tipps und Tricks habe ich hier schon gelesen und bin nicht selten einer Empfehlung von Caschy gefolgt. Von dieser Stelle daher herzlichen Glückwunsch und vielen Dank.

Zur Feier des Tages veranstaltet Caschy ein Gewinnspiel mit tollen Preisen.

Veröffentlicht am 6. März 2011 in Links | Permalink | 1 Kommentar »

Dokumentation “Deutschland von oben”

In der ZDF-Mediathek findet ihr eine sehenswerte Dokureihe mit dem Titel “Deutschland von oben”.

Die Dokumentationen zum Thema Stadt, Land, Fluss überzeugen mit beeindruckenden Bildern.
Mediathek

Veröffentlicht am 3. März 2011 in Hinweise | Permalink | 4 Kommentare »

Copy & Paste vom Google-Geschäftsmodells

Interessanter Artikel, der heute auf zeit.de erschienen ist: Scheitern als Geschäftsmodell.  Darin wird in Ansätzen beschrieben, wie Google mit vielen ihrer Projekte umgeht. Und nicht nur Google geht so vor, auch andere, erfolgreiche Unternehmen wie z.B. Twitter.

Im Kern wird häufig so vorgegangen: Neue Produkte werden im Alpha- oder Betastadium veröffentlicht und unter die Leute gebracht. Aus dem Feedback und dem Nutzerverhalten werden Änderungen eingearbeitet. Das Produkt wächst mit dem Nutzen.

Ich finde das aus Unternehmenssicht häufig eine gelungene Strategie. Gerade auch was unternehmensinterne Workflows angeht. Häufig machen sich ein paar schlaue Leute unendlich viele Gedanken. Und dann? Dann wurden entscheidende Aspekte der täglichen Arbeit einzelner Beteiligter übersehen, die Akzeptanz von Beteiligten fehlt mangels Integration in den Entstehungsprozess, usw.

Für mich stellt sich dann schon auch die Frage, was kostet mehr? Mit mehreren Produkten naiv starten und ggf. scheitern, oder bis ins Detail ausarbeiten und hoffen, dass man bei der Planung und Umsetzung keinen entscheidenden Fehler begangen hat und alles so ankommt, wie es die (finanzielle) Projektplanung verlangt.

Ich für meinen Teil weiß, was ich für ein Typ bin. Ich bin eher der: Lass machen und schauen, was passiert. Dass das nicht immer die beste Entscheidung ist, hat sich auch schon mal herausgestellt. Dass das Warten bis für die 100%ige Umsetzung eines Projekts Zeit ist auch nicht das Beste ist, auch. Muss man einfach mal was Mut haben.

Veröffentlicht am 1. März 2011 in kommentiert | Permalink | Keine Kommentare »

Windows 7 als Produktivsystem

Großer Tag gestern. Quasi. Ein wenig.

Im März 2008 löste mein MacBook Pro meinen in die Jahre gekommenen Laptop ab.  Da lief zwar Windows Vista drauf, doch schon auch damals noch war mein hauptamtliches System Windows XP. Auf meinem Arbeitsrechner lief lange Zeit Windows 2000. Wird sicher der ein oder andere unter euch kennen, der in ner Update-scheuen Firma arbeitet. Ist ja auch nicht unbedingt dumm. Bis gestern war mein Rechner auf dem XP-Stand. Jetzt, endlich, hab ich einen neuen Rechner mit Windows 7.

Ich freu mich, jetzt auch mal produktiv mit Windows 7 zu arbeiten. Für mich gilt es jetzt, wieder alles neu zu entdecken, neue Programme zu finden und wieder alles vom Grund auf neu einzurichten.

Meinen alten XP-Rechner behalte ich fürs erste und betreibe ihn parallel. Ich hoffe, alle Programme, die ich brauche, laufen unter Windows 7 so, wie es sein soll. Sonst ist nachher der neue Rechner bzw. Windows 7 Schuld. Das wäre nicht so prickelnd.

Also, ich wühl mich mal durch eure Blogs, auf der Suche nach den richtigen Windows-Programmen. Bin da wirklich überhaupt nicht mehr auf dem neusten Stand.

Veröffentlicht am 22. Januar 2011 in Windows | Permalink | 5 Kommentare »

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