Notizzettel für Leckereien
Der Ursprung von diesem Blog liegt darin, dass ich gute Webseiten und Programme notieren wollte, für mich. Damit ich sie immer wieder finde. Das noch andere Leute damit was anfangen können/konnten, war natürlich fein.
Leckere Lebensmittel, Gerichte in Restaurants und Selbstgekochtes wollte ich schon lange festhalten. Zuerst in nem Buch. Dann fiel mir die Entstehungsgeschichte von mmyNews wieder ein.
Nun gibt es also mmyCuisine. Unregelmäßig, mit vielen Leckereien, mit vielen sinnfreien Beiträgen, Empfehlungen und Beweisen, dass das Netz uns allen gehört und man hier machen kann, was man möchte. :-)
Veröffentlicht am 12. November 2010 in Links | Permalink | 3 Kommentare »
“Wer denkt ist eher glücklich”
Gestern wurde ich inhaltlich auf die im Titel aufgeführte Behauptung aufmerksam gemacht: “Wer denkt ist eher glücklich!”
Über das Thema habe ich schon viel nachgedacht.1 Es gab eine Zeit, in der ich davon überzeugt war, dass die entspannten Leute, die scheinbar sorgenfrei durchs Leben gehen und sich kaum Gedanken über sich und ihr Leben machen, morgens das Glück intravenös tanken. Das lag unter anderem auch daran, dass man als Sich-Gedanken-Macher schnell in eine Psychoecke gedrückt wird. Dabei ist es ganz anders.

Drei Typen kommen mir immer wieder unter:
Die Gedankenlosen
Auf den ersten Blick sind sie zu beneiden. Gedanken machen sie sich äußerst selten und wenig. Sie leben im Jetzt und im Hier und nehmen jede Situation, wie sie kommt und machen das Beste daraus. Sie verfallen wenig bis gar nicht irgendwelchen argumentativen Teufelskreisen oder Vor- und Nachteillisten. Dafür haben sie keine Kapazitäten frei, da sie sich ausschließlich um Dinge innerhalb ihres direkten Sichtfelds kümmern. Über ein peripheres Sichtfeld verfügen die Gedankenlosen nicht.
Die Pseudodenker
Die Pseudodenker haben einiges mit den Gedankenlosen gemeinsam. Sie schaffen es jedoch gelegentlich, den Kreis zu durchbrechen, wenn etwas absolut gar nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Sie machen also nicht weiter, unaufhörlich, sondern ziehen ab und zu die Notbremse. Dann ist der Zug aber meist schon bei der Höchstgeschwindigkeit angelangt. Der Bremsweg ist so lang und es ist für einen rechtzeitigen Stopp schon zu spät. Der Pseudodenker fängt also viel zu spät an, Dinge, die falsch laufen zu erkennen und rechtzeitig zu Handeln.
Die Denker
Der Denker hat es scheinbar schwerer als der Gedankenlose und der Pseudodenker. Auf dem Konto stehen mehr schlaflose Nächte, ggf. ein paar mehr Sorgenfalten im Gesicht, garantiert aber mehr nervende und beunruhige Gedankenspiele. Doch anders als Typen der ersten beiden Klassen führt ihre Grübelei dazu konkrete (!)2 Ziele, Wünsche und Träume zu definieren. Das Grübeln führt dazu, ständig zu hinterfragen, ob Ziele schon erreicht wurde, der Weg eingeschlagen wurde, um diese Ziele zu erreichen, um Dinge anzupacken, zu ändern. Er merkt in der Regel rechtzeitig, wenn Ziele, Wünsche und Träume in unerreichbare Weite gerutscht sind und kann sich entsprechend anpassen. Ein Denker ist mehr Lenker seines Lebens als der Gedankenlose oder der Pseudodenker.
Tja, und wer ist eurer Meinung jetzt glücklicher? Trifft man einen Gedankenlosen, kann man schon mal davon überzeugt sein, dass dieser Mensch doch äußerst glücklich sein muss, ohne die Gedankenlast. In Wahrheit aber bleiben sie weit hinter ihren Möglichkeiten und haben sich unterbewusst damit abgefunden, ein Teil in der Mühle zu sein, dass nur durchgenudelt wird. Ein Glücklichsein ist natürlich trotzdem möglich. Wenn auch schwer.
Pseudodenker können auch kaum mit der Situation zufrieden sein, noch weniger als die Gedankenlosen. Denn sie merken irgendwann, dass sie was falsch gemacht, eine Chance verpasst haben. Was dann übrig bleibt ist reines Arrangement mit der Lebenssituation, in der manche sicher auch ein Glücklichsein entwickeln können. Vielleicht.
Die Denker schaffen es eindeutig eher, glücklich zu sein. Sind sie doch fast tagtäglich damit beschäftigt, ihre Ziele und Wünsche zu verfolgen, d.h. sich zu verwirklichen. Die Tiefschläge in Form von düsteren Gedanken oder Durststrecken, in denen es für sie deutlich spürbar nicht so läuft, dienen umso mehr dazu, alles zu hinterfragen und es für sie bestmöglich umzusetzen.
Daraus folgere ich: “Wer denkt ist eher glücklich”
Veröffentlicht am 7. November 2010 in kommentiert | Permalink | 3 Kommentare »
Warum ich ein iPad gekauft habe – aber nicht für mich
Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel Warum ich ein iPad kaufe – aber nicht für mich. So wie damals im Mai angekündigt, ist es jetzt auch gekommen. Vor einer Woche habe ich ein iPad gekauft. Gestern war der große Tag und das Geräte wurde meiner Mum feierlich überreicht.
Wir hatten nicht viel Zeit, das Gerät im Detail zu betrachten. Ich habe ihr nur mal schnell die Apps gezeigt, die ich vorinstalliert habe und ein paar Werbereife Sprüche abgelassen, um ihre Unsicherheit zunichte zu machen, ob sie mit einem “so modernen” Gerät denn klar käme.
Sie hat sich gefreut, glaube ich. :-) Nein, ich bin mir schon sicher. Darüber, dass sie ein modernes Gerät bekommt, was sonst keiner in der Familie hat, aber einige doch so gerne hätten, dass sich manche technische Aufgaben ggf. einfacher und/oder bequemer lösen lassen und auch dass sie sich weiter entwickeln kann auf dem Bereich.
Ich bin sehr gespannt, welche Apps sie noch für sich entdecken wird. Vorinstalliert habe ich Apps, die zu ihrem Computer- und Non-Computer-Alltag passen: E-Mails soll sie natürlich schnell damit abrufen können. Mir und meinem Dad soll sie über Ping! Nachrichten aufs iPhone schicken können. Banking über die Sparkassen-App. Surfen, Shoppen (ggf. schon mal die ein oder anderen Rabatte ergattern), Lesen, Radio hören, Rezepte nachschlagen, usw.
Ich freu mich mit ihr und für sie.
Interessant ist ggf. noch mein Umgang mit dem iPad. Ich habe es letzte Woche Samstag gekauft und hatte bis Sonntag keine Zeit, es mir anzuschauen. Ich habe dann ca. fünf Stunden mit dem Gerät rumgespielt, Apps installiert und alles eingerichtet. Seit Sonntag lag das Gerät dann bis gestern ausgeschaltet bei mir. Es ist ein tolles Gerät, ohne Zweifel. Aber ich bin froh, dass ich durch iPhone4 und Mac nicht das Gefühl habe, dass ich auch unbedingt eines für mich brauche. :-) Dann lieber anderen eine Freude machen.
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 in Hinweise | Permalink | 1 Kommentar »
Bugtracking-System mit WordPress
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Viele Entwickler unter euch werden Bugtracking-Systeme wie Bugzilla kennen.
Jetzt gibt es ein Theme für WordPress, mit dem ihr ein einfaches Ticket-System einrichten könnt. Das kostenlose Theme nennt sich QualityControl. Eine Demo findet ihr hier.
Veröffentlicht am 18. September 2010 in Hinweise | Permalink | Keine Kommentare »












