Lifestream ist dem Blog sein Tod
So flott ist der Dativ des Genitivs Tod, gell!? :-)
Aber zum Thema. Seit 33 Monaten wird hier gebloggt. Der Februar und März haben nicht viele Artikel hervorgebracht. Klar, kein Problem. Ist ja alles nur Spaß an der Freude. Aber ich denke natürlich schon darüber nach, was passiert, wenn die Zeit weiter und weiter schrumpft und irgendwann nicht mehr übrig ist; und der Zeitpunkt wird kommen. Ich gehe davon aus, dass es noch dieses Jahr soweit sein wird.
Tja, was ist dann? Wie die Publikationswut befriedigen?
Ich liebäugel sehr mit so einem sexy Lifestream, wie er auf admartinator.de oder auf doeti.de zu sehen ist. Werde mir auch in den nächsten Tagen mal Sweetcron installieren und ausprobieren, welche Möglichkeiten das System mit sich bringt.
Ich freue mich sehr, dass sich die Suchergebnisse in den letzten Jahren sehr geändert haben. Ist euch das mal aufgefallen? Wenn man vor einigen Jahren nach einem Problem gesucht hat, standen etliche Foren in der Trefferliste. Mittlerweile findet man bzw. ich die Antworten auf meine Fragen meist in Blogs oder Kommentaren zu Blogbeiträgen. Toll.
Und auch wenn diese Situation nie eintreffen wird: Was, wenn sich jetzt alle nen Lifestream anlegen und kaum noch Texte produzieren? Dann ist der Lifestream dem Blog sein Tod. :-)
Vorheriger bzw. nachfolgender Artikel:












7. April 2009 um 7:57 Uhr
Nö, Blogs sterben nicht. Blogs abonniere ich wegen der Gesamtheit. Watt meinste, was ich von dir schon bebookmarkt habe (wg. Apple). Würd mir bei nem Stream nie einfallen.
7. April 2009 um 9:19 Uhr
*gähn* :-) Blogge kannst ja nicht vergleichen mit einem Lifestream :-)
7. April 2009 um 14:11 Uhr
Auf dem Styl komme es an!
Einen Lifestream, wenn er gut gemacht ist, aboniere ich genauso gerne wie die herkömmliche Text variante.
7. April 2009 um 14:18 Uhr
Wie gesagt, ich glaube auch nicht, dass es je soweit kommen wird. Aber Lifestream ist schon eine Konkurrenz. Ich seh das wie Paul: Wenn er gut gemacht und vielfälltig ist…
Außerdem muss man mal sehen: wie viel prozent der gesamten blogbeiträge bringen einen neuen beitrag zum kollektiven wissen, unserem kulturellen netzgedächtnis. das ist prozentual sicher eine recht kleine zahl. das meiste wurde irgendwo schon mal veröffentlicht.
da bringt ein lifestream einfach mehr abwechslung für die blogger, die wenig zeit zum texten haben.
ja, ich finde lifestream recht sexy und könnte mir das gut vorstellen. würde mir aber nie die möglichkeit nehmen wollen, auch selber ausführlichere texte zu verfassen. wenn auch nur hin und wieder. dafür schreibe ich selbst zu gerne. lifestream berücksichtigt diese möglichkeit ja, soweit ich weiß.
7. April 2009 um 21:27 Uhr
Werde ich auch mal testen … mein Blog ist mir persönlich zu “größ”. (umschrieben: Ich fahre einen LKW ob wohl es auch nen PKW reicht)
9. April 2009 um 20:14 Uhr
Ich denke mal nicht das Lifestreams die Blogs ablösen können. Texte sind auf die schnelle besser überaschaubarer als wenn man sich erst ein ganzes Videos reinziehen muss.
10. April 2009 um 23:01 Uhr
[...] der Lifestream dem Blog sein Tod ist , könnt ihr auf MksWork.de nachlesen bzw. eine Meinung [...]