Daten richtig sichern

tmi.jpgOben auf meiner To-Do-Liste steht das simple Wort “Backup”. Hinter diesen sechs aneinander gereihten Buchstaben stecken einige Überlegungen und Entscheidungen, die es abzuwägen und zu treffen gilt.

Mac OS 10.5 bringt die Time Machine mit. Für alle, denen Time Machine nichts sagt, hier ein Werbefilm von Apple.

Generell ist dieses Backup mit integrierter Versionierung natürlich recht praktisch. Bei der Installation von Mac OS kann man ein Time Machine Backup auswählen und direkt ein bestehendes System wiederherstellen.

Dem gegenüber steht ein “simples” Image vom System. Dieses lässt sich natürlich manuell erstellen und auf einen externen Datenträger abspeichern.

Unter Windows sah meine Sicherungsroutine so aus, dass alle wichtigen Daten auf einen kleinen File-Server im Netzwerk gesichert wurden. Passiert was am System, muss halt eine Neuinstallation her, aber alle wichtigen Daten sind noch da.

timemachine.jpgTime Machine auf den Windows Netzwerkrechner schmeißen? Theoretisch geht das. Mit einem kleinen Tool oder einer Eingabe in die Konsole werden Netzwerkplatten für das TM-Backup angeboten. Nachteil:

  • der noch verbleibende Speicherplatz (dürfte doch recht schnell voll werden bei der Versionierung, zumal auch zwei Mac-Rechner gesichert werden sollen),
  • Apple unterstützt offiziell noch keine Netzwerklaufwerke (außer natürlich aus dem Hause Apple), eben nur mit diesem kleinen Hack,
  • bei einer Neuinstallation kann ich das Netzwerklaufwerk nicht auswählen, um den Rechner wieder herzustellen.

Das Sichern auf einem Windows-Netzwerkrechner wäre also zurzeit auch nur eine Übergangslösung.

Eine Weitere wäre eine neue externe Festplatte.

  • Schnell würde es gehen.
  • Nervig wäre es, da die Festplatte immer angeschlossen werden muss.
  • Teuer würde es werden, da ich nur einige kleine Platten habe, keine große.

Dann wäre da auch noch Apples Time Capsule, die nach so einem Artikel von Spiegel Online nicht weniger schmackhaft wirkt.

  • Teuer ist sie.
  • 500 GB für zwei Rechner sind fast schon wieder zu wenig.
  • Nur für Backups geeignet und nicht noch zusätzlich als File-Server.

Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.

Wie sichert Ihr Eure Daten, egal ob Mac oder Windows?


Vorheriger bzw. nachfolgender Artikel:

4 Kommentare zu “Daten richtig sichern”

  1. Andy:

    Ich schiebe alles Wichtige in unregelmäßigen Abständen auf meinen Linux-Server oder brenne ein paar DVDs.

    Die kompletten Festplatten zu spiegeln, habe ich keine Lust (und kein Geld).

  2. markus:

    Da ich inzwischen auch wichtige Daten nicht nur von meinen Projekten, sondern auch von Kunden verwalten muss, bin ich gezwungen eine saubere Backup-Lösung zu haben.

    Ich habe mich daher für ein NAS-Laufwerk entschieden, welches im RAID1-Verbund mit 2 x 500 Gigabyte läuft. Parallel dazu sichere ich wichtigere Daten in unregelmäßigen Abständen zusätzlich auf DVDs.

    Von meinem Windows liegt auf dem NAS-Laufwerk noch ein Image, welches ich jederzeit zurückspielen kann.

    Mit dieser Lösung fühle ich mich halbwegs sicher und bin auch mit dem Kostenaufwand zufrieden.

  3. mk:

    dat hört sich doch professionell an…

  4. markus:

    Habe mal ein paar Sachen darüber in meinem Blog berichtet. Unter anderem diesen Beitrag hier:

    http://webtagebu.ch/2008/01/04/raidsonic-icybox-ib-nas4220-b/

    und den hier:

    http://webtagebu.ch/2008/01/05/installation-der-raidsonic-icybox-ib-nas4220-b/

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