Archiv für die Kategorie 'Webdienste'
Die Welle um die Welle
Google Wave in aller Munde. Der Gruppenzwang führt einen dann doch dazu, sich mal mit dem Thema zu beschäftigen. Was ist Google Wave überhaupt? Ich schau mir gerade den Vortrag an, bei dem Google Wave auf der Google I/O 2009 als “Developer Preview” vorgestellt wurde. Danach bin ich sicher schlauer. :-)
Sollte wer unter euch sein, der auch noch nicht so ganz Bescheid weiß…
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 in Webdienste | Beitrag anzeigen | 1 Kommentar »
Twitternde Journalisten
Wenn ein Journalist twittert, heißt das nicht unbedingt, dass die Tweets qualitativ hochwertiger sind, also Tweets von “normalsterblichen” Schreibern. Dennoch kann es ja interessant sein zu sehen, was “Journalisten” so schreiben. Die Webseite journalisttweets.com listet ausschließlich Tweeets von Journalisten, sortiert nach Ländern.1
- Ob es sich wirklich ausschließlich um ausgebildete Journalisten handelt, ist nicht bekannt. [↩]
Veröffentlicht am 6. September 2009 in Webdienste | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »
Online Optical Character Recognition
Nicht immer steht ein Scanner zur Verfügung, mit dem man Text einscannen und automatisch erkennen lassen kann. Macht nichts, denn eine Kamera – kleine Digicam oder Handy – ist bestimmt dabei.
Dann Bild vom Text knipsen, das Bild auf der Webseite free-ocr.com hochladen und den Text kopieren. In meinen Tests hat die Texterkennung sehr gut funktioniert.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 6. Juli 2009 in Webdienste | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »
Internet-Datensafe von DataInherit
Viele unter euch, die das hier lesen, werden viele Accounts bei diversen Webanbietern haben. Darunter E-Mail-Konten, Profile in sozialen Netzwerken, Blogs, Twitter, usw. Ich habe schon einige Male darüber nachgedacht, was mit den ganzen digitalen Sachen passiert, wenn mir was passieren sollte.
Schon einige Mal sind von jetzt auf gleich Personen (von der Bildfläche) verschwunden. Ihre Blogs und Profile waren noch lange Zeit erreichbar.
Ich persönlich fände es schöner, wenn in so einem tragischen Fall die Möglichkeit bestünde, das Profil vom Netz zu nehmen oder die Leser zu informieren. Weiter, als Dokumente in einem Bankfach zu deponieren – d.h. Dokumente mit Instruktionen, Texten und Passwörtern – habe ich allerdings noch nicht gedacht. Es bliebt bei dem Vorhaben, sich mal über die Preise eines solchen Postfachs zu erkundigen.
Nun bin ich auf DataInherit aufmerksam geworden, ein Internet-Datensafe einer Schweizer Firma.
Was
DataInherit bietet die Möglichkeit, Daten jeder Art online zu speichern. Zu den Daten definiert man begünstigte Personen, die Einsicht in die Daten erhalten (z.B. die Ehefrau, Eltern oder Geschäftspartner), sollte etwas passierten. Gehen wir das hoffentlich nicht zu frühzeitig eintreffende Szenario einmal durch:
Passiert etwas, erhalten die berechtigten Personen einen Aktivierungscode, z.B. über das Testament. Den Code geben die Personen auf der Webseite des Dienstes ein. DataInherit versucht dann den Besitzer der Daten zu erreichen. Erfolgt keine Redaktion (was der Fall sein wird, wenn etwas passiert sein sollte), erhalten die berechtigten Personen auf sicherem Wege die Logindaten und damit den Zugang zu den gespeicherten Passwörtern und Dokumenten.
In einem Video erhaltet ihr einen ersten Einblick in den Dienst.
Warum
Meine Argumente für solch einen Dienst habe ich schon aufgeführt. Neben dem Weitergeben der Daten an Berechtigte im Notfall ist DataInherit aber natürlich generell dafür geeignet, die wichtigsten Daten vor Verlust und auch Diebstahl zu schützen. Dabei ist DataInherit, wie aus den Ausführungen hier schon deutlich wurde, mehr als ein reiner Backup-Dienst.

Wie
Der Zugang zu DataInherit findet über einen Internet Browser statt. Um die Sicherheit des Zugangs zum System zu erhöhen, kann zusätzlich noch eine SMS-Authentisierung eingestellt werden. Im System könnt ihr dann alle Daten einstellen: Textdokumente, E-Mails, Adressbücher, Bilder, usw.
Zum Einstellen von Passwörtern steht ein extra Bereich zur Verfügung.

Herzstück des Webdienstes ist allerdings die Datenvererbung. Hier stellt ihr detailliert ein, welche Daten an welche Person weitergegeben werden, wie die Person kontaktiert werden kann und mit welchem Aktivierungscode sie Zugang zu den Daten erhält.
Fazit
Mit der steigenden Anzahl an wichtigen, digitalen Dokumenten (Zugangsdaten, Reiseunterlagen, Rechnungen, Familienbilder, usw.) nimmt das Bedürfnis zu, die wichtigsten Daten sicher aufzubewahren. Datensicherung sind somit schon lange Pflichtprogramm. Doch was nützen die vielen Backups, wenn manch wichtige Datei oder Passwort nicht gefunden wurde oder bekannt ist. An diese Stelle tritt DataInherit und bietet eine Dienstleistung, die das Sichern der Daten und das Verwalten des Zugangs erlaubt. Verschieden Konten stehen zur Verfügung, die sich in der Speicherkapazität und den Features unterscheiden. Die Preise sind gestaffelt nach Speicherplatz, Anzahl der Begünstigten und Laufzeit.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 28. Juni 2009 in Webdienste | Beitrag anzeigen | 2 Kommentare »
Chatten in 45 Sprachen
In Kürze einen Chat-Raum zur Verfügung zu stellen, ist nichts Neues; siehe Beitrag über Tinychat. Neu ist aber, dass man in seiner Muttersprache schreibt, und der Text bei allen Chat-Teilnehmern automatisch in eine von 45 Sprachen übersetzt wird, babelwith.me macht es möglich.
Natürlich findet die Übersetzung maschinell statt und natürlich lässt die Qualität einige Wünsche offen. Aber für Small-Talk ist der Webdienst sicher geeignet.
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 in Webdienste | Beitrag anzeigen | 4 Kommentare »












