Archiv für die Kategorie 'kommentiert'
Die SMS stirbt aus
Jepp, so siehts aus. So langsam aber sicher wird die SMS aussterben. Seit vielen Jahren schicken wir uns maximal 160 Zeichen von dem einen mobilen Telefon auf das nächste mobile Telefon und freuen und über die Abrechnung am Monatsende.
Viele Verträge sind geschmückt mit einer SMS-Option, die das (fast) unbegrenzte Senden von Kurznachrichten erlaubt. Viele Zahlen weiterhin die üblichen 19 Cent.
Doch damit ist es mehr und mehr vorbei. Das Handy ist keine Insel mehr, mit dem man Telefonieren und SMS schreiben kann, es ist ein Floß, das auf den Wellen des World Wide Webs auf- und abschaukelt.
E-Mails werden sofort auf die Handys übertragen. Den Satz “Facebook- oder StudiVZ-Nachrichten erreichen mich jetzt genau so schnell wie eine SMS.” hat der ein oder andere unter euch den Freunden bestimmt auch schon ans Herz gelegt; als Spartipp.
Und dann die Programme für das iPhone (wie WhatsApp oder PingChat!), mit denen man kostenlos Texte, Bilder und mehr verschicken kann. Die haben das Sterben der SMS dann so richtig voran getrieben.
Und nun ist ein weiterer Meilenstein beim Untergang der SMS dazugekommen. Eine dieser “iPhone-Apps” gibt es nun bald auch für Android und Blackberry. Ist das nicht fein? Das ist super. Die Rede ist von PingChat!. Bald schreiben also alle BlackBerry-, iPhone- und Android-Freunde sich gegenseitig kostenlose Nachrichten. Die einmaligen Kosten für das Progrämmchen sind dann ja wieder schnell drin. Und die SMS hat wieder ein paar Autoren weniger.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 2. Juli 2010 in iPhone, kommentiert | Beitrag anzeigen | 6 Kommentare »
Bitte nutzt Flattr, liebe Blogger (auch im Feed)
Nein, ich erkläre euch hier nicht, was Flattr ist. Das “Erklär-Video” hatten sicher genügend von euch im Feed-Reader. Ich möchte die Blogbetreiber unter euch auffordern Flattr zu nutzen.
Ein Blog ist so ein phantastisches Medium. Der Inhalt kann vieles sein: kritisch, informativ, instruktiv, unterhaltsam, rührend, motivierend, anregend, usw. Egal welches Attribut ihr einem Blog-Beitrag zusprecht, meist ist er immer persönlich: Der Inhalt ist der Rahmen des Blogs. Mit dem Autor oder den Autoren und ihrem persönlichen Bezug zum Inhalt, wird alles zu einem Gemälde. Schön oder? Ihr lacht vielleicht; ich finde aber dieses Sinnbild passt ganz gut.
Nun ja, und die Personen hinter Blogs investieren doch oft viel Zeit für guten Inhalt. Was würde ich ohne eure ganzen Blogs im Netz machen?
Neben dem regelmäßigen Lesen eurer Blogs fällt mir folgendes auf: Habe ich vor 3-4 Jahren nach der Lösung eines technischen Problems im Netz gesucht, musste ich mich fast ausschließlich durch Foren wühlen. Heute erhalte ich im Suchergebnis meist einige Blogs, in denen ich sofort Hilfe finde. Super Sache.
Und um da ein bisschen mehr zu tun, als sich im Kommentar brav zu bedanken, ist Flattr (für mich) genau das richtige. Ich muss nämlich auch feststellen: Natürlich kommentiere ich Blog-Beiträge. Aber gerade bei den Blogs, die man gerne und oft liest, schreibt man eben doch immer seltener ein “Danke für die Info”. Unfair, i know. Aber irgendwie ist es so. Der Klick auf den Flattr-Button würde mir da schon eher passieren.
Tja, und so schrieb ich vor zwei Tagen auf Twitter: “Interessant: Mir fehlt jetzt schon auf dem ein oder anderen Blog der Flattr-Button.” Und so ist es. Guten Beitrag gelesen ==> Wo ist der Flattr-Button, noch eher als den Facebook-Button oder “Tweet it”.
Daher liebe Blogger, haut euch so ein Teil rein. Natürlich bringt das nicht wahnsinnig viel. Ich bin mir sicher, ich komm hier im Blog auf einen niedrigen einstelligen Betrag. Aber auch die Geste zählt und es ist doch auch für euch gut zu sehen, dass jemand euren Beitrag mit Kohle belohnt. Auch wenn es nur ein paar Cent sind.
Gaaanz toll wäre natürlich auch so ein Button im RSS-Feed. Gerade, weil ich meine liebsten Blogs natürlich nur im Reader lese, muss ich, um zu flattrn, extra auf die Seite. Den Klick spendiere ich natürlich gerne. Aber schöne wäre so ein Button im Feed schon. Und das geht ganz einfach mit dem WordPress-Plugin Flattrss.
Ich habs auch mal installiert, um mit gutem Beispiel voran zu gehen, nicht um reich zu werden. ;-)
Ich würde mich freuen, wenn ich mich bald bei euch mit einem Klick auf den Flattr-Button bedanken kann.1
- Ich hab übrigens noch drei Einladungen zu Flattr, falls noch wer eine braucht. [↩]
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 in intern, kommentiert | Beitrag anzeigen | 5 Kommentare »
Warum ich ein iPad kaufe – aber nicht für mich
Und wieder hat die Welt ein Gerät mehr, das unseren Alltag verbessert, erleichtert, bereichert und/oder ausfüllt; im besten Fall. Es ist ein Gerät, das den Markt aufwühlt und viel Anregung bietet. Sowohl den Firmen, die sich weiter, mehr und mehr gute Produkte ausdenken müssen, die optimal zu bedienen sind. Aber auch Anregungen für uns, für die Benutzer, denn häufig wissen wir gar nicht explizit, dass etwas unbequem ist, sich etwas nicht gut bedienen lässt. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem wir gezeigt bekommen, wie es besser, einfacher geht.
Das iPad ist so ein Gerät.
Auch ich werde in diesem Jahr ein iPad kaufen. Aber nicht für mich. Bevor ich berichte, wer ein iPad bekommt und warum, hier kurz der Grund, warum ich mir (erstmal) keins kaufen werden:
Ich brauche es nicht. Traurige, erwachsene Aussage. Das Kind ist nicht ganz in mir gestorben, nein. Aber 500€ nur für die Neugier ist mir zurzeit etwas viel. Denn, anders als der ein oder andere unter euch, der Apps entwickeln möchte, würde ich mit dem iPad nur die Sachen machen, die ich zurzeit auch mit meinem Mac oder dem iPhone machen kann. Auch habe ich mich in meinem Alltag nun einige Male gefragt: “Was, wenn du jetzt ein iPad dabei hättest?” Anstatt das iPhone hätte ich dann das iPad in der Hand oder anstatt der Mac rödelt würde dann das iPad warm werden. Ein “dann könnte ich x machen” kam mir nicht über die Lippen. Also lass ich erst mal die Finger von dem Ding, lese begeistert und mit Freuden eure Erfahrungen und werd in einigen Monaten noch mal überlegen.
So, doch wieso kaufe ich trotzdem ein iPad und für wen?
Ich sags euch: Meine geliebte Mama bekommt ein iPad, mit folgender Begründung:
Meine Mum ist knackige 5x Jahre alt und seit einiger Zeit sehr gut unterwegs, was die Technik angeht. Sie fotografiert gerne und auch gut, hat eine entsprechende Kamera. Auch das Internet findet sie toll und kommt damit auch sehr gut zurecht. Treibt sich auf Foto-Communities rum (sie sucht meist Bilder zu bestimmten Themen), sucht schon mal den ein oder anderen (alten) Text oder ein Gedicht und schreibt E-Mails. Alles, was man ihr zeigt, was es im Internet so gibt usw. findet sie toll und versteht sie gleich.
So wie sie mich früher für Neues begeistert hat, was mich im Nachhinein unglaublich weitergebracht hat, möchte ich ihr neue Inspiration und auch einen neuen Blick für das Internet geben.
Zurzeit ist das Internet für sie etwas, was da ist, wenn sie den Firefox öffnet. Schließt sie ihn, ist das Internet weg. Bildlich gesprochen, sie weiß, dass der Computer noch mit dem Internet verbunden ist, usw. bla bla. Nur ab dem Schließen des Browsers endet die Vorstellung, was ihr das Internet liefern kann und was sie mit dem Internet anfangen kann. Aber schon vor dem Öffnen des Browsers: Meiner Mutter (und ich denke das geht einigen dieser Generation so) fällt es schwer zu erfassen, was mit dem Internet alles möglich ist. Wir haben den Instinkt, mal im Internet zu suchen fast mit unserem ersten Atemzug aufgenommen. Älteren Generationen fehlt das.
Ein Beispiel:
In einem Gespräch ärgerte sich meine Mutti, weil sie den ganzen Tag die Nachrichten im Radio verpasst hat. Und als sie ausnahmsweise mal das TV anmachen wollte, um die Tagesschau um 17 Uhr zu gucken, kam diese nicht. Auf die Idee, im Internet Nachrichten zu gucken oder zu lesen, kam sie nicht. Und meine Mama ist nicht doof, im Gegenteil, natürlich. ;-)
Ich sehe für sie im iPad ein Gerät, das ihr zeigt, wie sehr das Internet mit dem Alltag verschmelzen kann, ohne dass man in einem extra Raum gehen muss. Ich bin sicher, meine Mutter würde häufig das iPad anwerfen, um mal die Mails zu checken, kurz mal Skype zu öffnen, um mir auf der Arbeit einen guten Tag zu wünschen, über die diversen Apps lesen, was neues auf der Welt passiert ist, Rezepte nachschlagen, Radio hören, Fotos anschauen, usw. Und das vom Sofa aus, in der Küche, im Garten, überall.
Sicher sagt ihr, dass auch der Computer meiner Mum das alles kann. Richtig. Doch bei ihrer Generation sehe ich zwei entscheidende Aspekte. Der erste – schon genannte – ist auch dieses Gefühl, dass Internet dabei zu haben, nicht auf einen stationären Platz festgelegt zu sein. Das fördert auch die Kreativität und nährt den Gedanken: “Vielleicht kann ich das ja im Internet machen/nachschauen/recherchieren, jetzt sofort, hier!”.
Der zweite Grund ist das Konzept der Apps. Bei meinem Vater habe ich mit dem iPhone die Erfahrung gemacht, dass diese kleinen Anwendungen viel greifbarer sind, als eine Webseite. Es ist für diese Generation ein Unterschied, ob man auf einer Webseite Radio hören kann, oder eine kleine App ein Radio “ist”. Auf ersteres würden sie nicht so leicht kommen, dass es im Appstore aber ein Radio-Programm gibt schon eher. Für den ein oder anderen unter euch sicher schwer nachzuvollziehen. Ich kann es verstehen. Grund hierfür ist natürlich auch die Qualität der Suchergebnisse. Im Appstore weißt du direkt, ob es eine App gibt oder nicht. Bei Suchmaschinen musst du erst mal schauen, ob überhaupt ne Seite dabei ist, die das macht, was du machen möchtest, aber das geht hier zu weit. Die Qualität von Suchergebnissen ist wieder ein ganz anderes Thema.
Die leichte Bedienung ist natürlich auch noch ein Argument pro “iPad4Mami”. Alle Apps sind von der Grundbedienung sehr ähnlich aufgebaut. Riesen Überraschungen in der Bedienung wird es da nicht geben, auch wenn sie sich immer und immer wieder neue Apps runterlädt.
Fest steht, meine Mum bekommt ein iPad und sie wird es nutzen und begeistert sein. Da bin ich sicher. Und sie wird die (Internet-)Welt mit anderen Augen sehen.
PS: Das ist kein Beitrag pro Apple. Das ist ein Beitrag über neue innovative Technik, die leicht zu bedienen ist und besonders für unerfahrene Nutzer eine Bereicherung darstellt ohne viel Frust und ohne immer einen Experten in Reichweite zu haben. Das leistet zurzeit das iPad.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 20. Mai 2010 in kommentiert | Beitrag anzeigen | 2 Kommentare »
Analoge Fotos
Ich weiß, dass viele unter euch auch gerne und gut Fotografieren. Mich würde mal interessieren – um direkt mit der Türe ins Haus zu fallen – was mit euren Bildern passiert?
Verrottet ein tolles Bild im Nirvana einer digitalen Bildergalerie vor sich hin oder lasst ihr das ein oder andere Bild schon mal entwickeln? Wie genau, als kleines Foto und ab in einen Bilderrahmen, oder wird schon mal ein Fotobuch erstellt?
Bei mir ist es jetzt schon fast ein 3/4 Jahr her, seit dem ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft habe. Ich war (und bin es immer noch) Laie auf dem gebiet, habe einfach Spaß Am Knipsen. Somit war ich auf der Suche nach ner vernümpftigen Einsteigerkamera. Zunächst habe ich viele EOS 400d Testberichte gelesen, mich dann aber doch für die EOS 450D entschieden.
Nach vielen gelungenen und misslungenen Bilder hab ich mich entschieden, einige Bilder als kleine Poster entwickeln zu lassen. Ich bestelle sie meist bei DM und hol mir die Bilder im Laden ab. Um sie in der Wohnung aufzuhängen, habe ich mir eine kleine eigene Konstruktion gebastelt, die ich euch hier kurz zeigen möchte.1
Fakt ist (leider): In Gedanken sah die Bastelei besser aus. Es gefällt mir nicht so gut. Von der Idee schon. Ich hab es nur nicht so gut umgesetzt. Ich bin also gespannt, ob von euch noch was Input kommt, wie man die eigenen Bilder in der eigenen Wohnung präsentieren kann. Im besten Fall natürlich, ohne für jedes Bild einen weiteren Rahmen kaufen zu müssen und schnell und einfach Bilder austauschen zu können.
- Entschuldigt die Qualität der Bilder, ich hatte nur mein iPhone zur Hand. [↩]
Veröffentlicht am 15. Mai 2010 in kommentiert, mmyPics | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »
Von der Idee zur Realisierung
(Fast)1 Jeder hat was, das ihn antreibt. Seien es die Aufgaben auf der Arbeit, das Glück eines Kindes, das Lachen der “süßen Backwarenverkäuferin”, die Suche nach Motiven für Bilder, der Erfolg beim Sport, die Anerkennung von Freunden, gute Noten, usw.
Auch bei mir gibt es einige Dinge, die mich täglich (mal besser, mal schlechter) aus dem Bett schmeißen und das Rad ins Rollen bringen. Im privaten Bereich ist es (neben dem Leben an sich) mal nur eine Idee für einen Blogbeitrag, mal für ein ganzes Projekt. Mal kommt es auch vor, das es ein Projekt bis zur Realisierung schafft, häufig schafften es manche Ideen aber auch nicht über das Notizbuch oder eine Erzählung an geduldige Zuhörer hinaus.
Zurzeit hab mal wieder schlaflose Nächte hinter mir. Nicht, weil ich eine neue Idee habe. Sondern weil mir eine Idee wieder präsenter wird. Eine Idee, die ich schon 2006 hatte und mir schon damals Domains und nen V Server registriert habe. Das ist vier Jahre her. Frustrierend.
Die Welt hat sich inzwischen verändert. Die Idee gefällt mir weiterhin.
Worum sich meine Gedanken zurzeit ausschließlich drehen ist: Wie von der Idee zur Realisierung gelangen, zumal ich mich der Idee nicht hauptberuflich annehmen kann.
- Versuche ich, das Ding alleine über die Bühne zu bringen?
- Hole ich mir direkt professionelle Hilfe, was aber eigentlich ausschließlich mit Geld geht?
- Hole ich mir Freunde ins Boot, was das ganze Vorhaben nicht unbedingt einfacher macht?
Jeder Punkt hat Vor- und Nachteile. Mich würde interessieren, was Ihr mir ratet? Besonders diejenigen unter euch, die quasi nebenher schon mal ein Projekt gestartet haben und sich von vornherein bewusst waren, dass sie es auch alleine schaffen, es aber mit anderen noch besser werden kann.
- Ich habe auch schon Leute ohne Antrieb kennengelernt. Sehr bemittleidenswert. [↩]
Veröffentlicht am 6. Mai 2010 in kommentiert | Beitrag anzeigen | 4 Kommentare »











