Archiv für Februar 2007
Desktoptwo Konkurrenz Atoolo
Bereits August 2006 habe ich im Artikel Desktop #2 über eine Online-Arbeitsumgebung berichtet. Über den Internet Browser loggt man sich in eine Betriebsystem ähnliche Umgebung ein und kann Dateien, Adressen uvm. verwalten. Online, von überall her.
Atoolo ist ein neuer Dienst, der 1 GByte Speicher, Online-Textverarbeitung, Kalender und Adressbuch umfasst. Allein vom Umfang her kann da nicht mit Desktoptwo mitgehalten werden: Ein E-Mail-Programm ist bei Desktoptwo inklusive, ebenso Open Office, ein Messenger, Musik-Player, Webseiten-Editor, Acrobat Reader und sogar eine Blog-Software.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 28. Februar 2007 in Hinweise, Links | Beitrag anzeigen | 2 Kommentare »
The Life of Riley: 107 Jahre alte Bloggerin aus Australien
Unter allaboutolive.com.au kann man die Blogeinträgen der 107 Jahre alten Olive Riley aus Australien lesen. Die in die Jahre gekommene Dame schreibt aus ihrem Leben. Bilder inklusive.
Sollte das keine Falschmeldung sein und die gute Frau mit 107 Jahren wirklich bloggt: Respekt. Trauen sich nicht viele im hohen Alter noch so ein Medium “anzufassen”.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 28. Februar 2007 in Links | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »
“Deutschlands erstes soziales soziales Netzwerk” (gotfriends.net)
Es hagelt nur so an sozialen Netzwerken. Jetzt kommt ein soziales soziales Netzwerk ans Licht: gotfriends.net. Ohne Profitstreben soll die Community zu einem Verein werden.
Wir wollen das Internet wieder ein wenig sozialer machen. Deswegen fließen alle Mittel, die zu viel erwirtschaftet werden, zurück in soziale Projekte. Außerdem ist GOTFRIENDS demokratisch und transparent.
Generell ist dem Konzept eines Vereins hinter einer Community nichts entgegen zu setzen. Vielleicht ist es sogar löblich!? Datenschützer müssten sich über gotfriends.net freuen und nicht fürchten, dass ihre Profile verkauft werden. Anstatt AGBs müsste es doch dann Satzungen geben, über die die User (Mitglieder) jährlich abstimmen. Inwiefern dann Anträge gestellt werden können und auch angenommen und umgesetzt werden ist damit ebenso abzuwarten wie ob es wirklich “Deutschlands erstes soziales soziales Netzwerk” ist, wie die Macher von gotfriends.net äußern. Jedenfalls sagen sie der kommerziellen Konkurrenz den Kampf an, den sie, nach meinem ersten Eindruck der Webseite, nicht scheuen brauchen.
Gesamten Beitrag anzeigen »Veröffentlicht am 27. Februar 2007 in Hinweise | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »
Eine Sammlung voller Freunde – Teil 2
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Eine der ersten Artikel auf mmyNews ist der, in dem ich das Studivz das erste mal vorstelle. Schon damals, 25. Juli 2006, habe ich den Artikel Eine Sammlung voller Freunde getauft. Das passt heute wie die Faust aufs Auge. Im Studentenverzeichnis tummeln sich endlose Profile mit einer Anzahl von Freunden >200 und teilweise viel mehr. Sehr interessant. Eine Sammlung voller Freunde eben. Häufig findet man in diesen Profilen eine Gruppenzugehörigkeit mit dem Titel “Nur weil wir im Studivz befreundet sind, heißt das noch lange nicht…” usw. Die Pinnwände der User sind täglich voll mit neuen Nachrichten. Ganze Schreibgespräche werden nicht über den Nachrichten Dienst, vergleichbar mit einer E-Mail innerhalb der Community, geführt, sondern über diese öffentlichen Pinnwände. Die ganze Community soll Anteil haben an der sozialen Kompetenz und dem sozialen Leben des Users.
Als Techniker stell ich da natürlich mal direkt eine Formel auf. Viele Freund + Nachrichten von “Freunden” auf Pinnwänden = beliebt sein. So scheint es. Und beliebt ist dem ein oder anderen User, dessen Freundesliste weit unter 100 Kontakte anzeigt, bares Geld wert. Darauf ist Brant Walker gekommen. Denn er verkauft nun Online-Freunde für 99 Cent im Monat. Nachrichten auf öffentlichen Pinnwänden inklusive. Ein Schnäppchen, wie ich finde. Da überleg ich ernsthaft mit meinen <100 “Freunden” zuzuschlagen. SPIEGEL Online berichtet darüber heute ausführlich in dem Artikel MYSPACE & CO. Kauf Dir schöne Freunde. Richtig gelesen, “schöne Freunde”. Denn was bringen einem 289 Kollegen, wenn darunter 287 Honks lauern, die einmal wöchentlich das Tageslicht sehen. Informatikstudenten wissen wovon ich rede.1 Jedenfalls weise diese gemieteten “Freunde” eine hohe Anzahl an perfekten Genen vor. Oder sie haben gute Chirurgen bzw. individuell angepasste Implantate. Den Eindruck hinterlassen jedenfalls die Damen aus der Vorschau auf fakeyourspace.com bei mir. Schönheiten, Models also. Aussuchen kann man sich die Leute natürlich auch. Genial.
Ein persönlicher Zweifel bleibt: Vom Cyber-Loser zum Social-Networking-Magneten. So ähnlich formuliert es SPIEGEL Online. Das alleine nur durch gutaussehende “Freunde” in der Kontaktliste und Einträgen von vollbusige, leichtbekleideten Damen auf der Pinnwand? Kaum vorzustellen. Denn ich such doch keinen Kontakt zu dem Vogel, nur weil dieser einen heißen Freund oder eine heiße Freundin hat, sondern schreib direkt dem heißen Freund oder der heißen Freundin, damit er oder sie mein heißer Freund oder meine heiße Freundin wird. Dass dieser Kontakt dann sofort ins Leere läuft ist natürlich sicher.
Vielleicht geh ich da auch zu naiv dran und es ist doch so, dass Leute mit attraktiven Freunden wiederum attraktiv sind. Aber diese Formel (s.o.) will nicht so ganz in meinen Verstand rein. Dass fakeyourspace.com nur Kohle machen will und es genügend Leute im WorldWideWeb geben wird, die dafür zahlen werden, schon eher.
- Uff, jaja, übler Witz. Die armen Informatiker. Bin selber Einer und muss trotz aller Ironie aus Erfahrung sprechen. [↩]
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 in kommentiert | Beitrag anzeigen | 9 Kommentare »
Firefox tunen
Viele Artikel kursieren im Netz, wie man Mozillas Firefox schneller machen kann. Zuletzt PCWelt.de mit ihrem Artikel Firefox-Tuning für Profis, wo zwei Hinweise für mich neu waren: Thema Prefetching und wie man die Tab-Breite verringern.1 Aber auch der Artikel auf netzwelt.de (Firefox-Tuning selbstgemacht: Schneller surfen und Ressourcen schonen) kann sich sehen lassen und beschreibt grundlegende Feineinstellungen.
Das manuell Rumfummeln in den Einstellungen kann einem das Tool Firetune abnehmen.
- Ich sollte die Einträge unter about:config wohl einfach mal studieren, denn aus den Titeln allein wird man ja auch schlau, wie ich heute gesehen habe. [↩]
Veröffentlicht am 26. Februar 2007 in Hinweise, Links | Beitrag anzeigen | Keine Kommentare »











