Abschied von der eierlegenden Wollmilchsau

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Es ist ein ganz klarer Schritt zurück. Ein Schritt weg von der berühmt berüchtigten eierlegenden Wollmilchsau. Ein Abschied von etwas, das unendlich viel kann, einiges perfekt, manches gut und etwas auch nur eher durchschnittlich. Es ist ein Abschied von einem Gerät für alles. Es ist ein Beginn von vielen Geräten, von denen jedes eine Funktion perfekt ausführt. Vielleicht.

Zu Weihnachten hat sich ein Kindle in meinen Haushalt eingeschlichen. Bücher wollte ich damit lesen, vielleicht mal eine Zeitung oder eine Zeitschrift, die ich über den Kindle-Shop mit wenigen Klicks herunterladen kann.

Das ist fein und dass mir das gefällt, war zu erwarten.

Was ich jedoch nicht erwartet habe, ist, dass die Darstellung der Texte so optimal und das Lesen so angenehm ist, dass ich lange Texte gar nicht mehr auf dem Rechner oder dem iPhone lesen möchte. Schon nach wenigen Zeilen kommt aus dem Inneren ein “Nö, dat willst jetzt nich”. Stattdessen wird der gesamte Artikel über sendtoreader.com auf den Kindle geschickt. Das ist ziemlich cool; abends im Bettchen liegen und die ganzen interessanten Artikel vom Tag lesen. Wie auf Papier. Gefällt mir.

Auf der Arbeit nutze ich die Google Reader-Weboberfläche. Auch hier kann ich Artikel mit oben genanntem Dienst direkt auf das Kindle schicken. Eine Anleitung hierzu gibt es bei perun.net.

Mit Reeder für Mac funktioniert das leider nicht. Da nutze ich inzwischen instapaper.com.

Veröffentlicht am 15. Januar 2012 in kommentiert | Permalink | 12 Kommentare »

Meine Foto-Werkzeugkiste

Eigentlich liebe ich ja Bilder wie dieses hier, die direkt so schön aus der Kamera kommen. Dazu kommt, dass ein Foto für mich technisch nicht einwandfrei sein muss, um als gelungen zu gelten. Den Anspruch habe ich nicht an die Bilder anderer und auch nicht an meine. Hin und wieder ist es aber doch ganz spannend, mit technischen Hilfsmitteln das Letzte aus den Bildern herauszuholen. Daher hier mal drei Programme, die ich mal mehr, mal weniger einsetze:

Verwaltung und leichte Korrekturen mit iPhoto

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Ich verwalte alle Bilder mit iPhoto. Einfacher geht es in meinen Augen nicht. Grundlegende Korrekturen nehme ich auch mit dem vorinstallierten Programm von Apple vor. Funktioniert für mich sehr gut. Das Bereitstellen der Bilder für Flickr nutze ich auch regelmäßig.

Erweiterte Korrekturen mit Snapheal

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Für erweiterte Korrekturen nutze ich Snapheal. Was heißt erweitert? Z.B. nur in einem bestimmten Bereich den Kontrast erhöhen, nachschärfen. Wenns sein muss auch mal ein kleineres Objekt rausretuschieren. Dabei kommt Snapheal ganz groß zur Geltung.1

HDR-Erstellung mit Hydra

Ab und an erstelle ich schon mal gerne ein HDR-Bild. Seit langem nutze ich für die Bearbeitung Hydra. Seit kurzem in der Version 3 verfügbar. Natürlich ziemlich teuer, um ab und an ein HDR-Bild zu erstellen. Das Ergebnis ist aber immer super. Testet die Demo.

  1. Caschy hat vorgestern einen Beitrag darüber gebracht. []

Veröffentlicht am 23. Dezember 2011 in Hinweise, Mac, Software | Permalink | Keine Kommentare »

(Fast) Alles synchron

In den letzten Wochen habe ich noch mal ordentlich aufgeräumt und versucht, alle “wichtigen” Daten möglichst an allen Geräte zugänglich zu haben (Bilder fehlen leider noch).

Alle Geräte heißt: zwei Macs, ein iPhone und ein Windows-Rechner. Für viele von euch sicher nichts neues, aber eine Auflistung ist es auf jeden Fall wert:

E-Mails: Mit IMAP ist das natürlich unendlich simple. Auf den Macs nutze ich Sparrow, auf dem iPhone die Standard-App und da der Windows-Rechner im Büro steht und dort Ports gesperrt sind, habe ich mir Roundcube als Webmailer installiert.

RSS-Feed: Seit ich meine Suche nach einem RSS-Reader öffentlich gemacht habe (damals, am 7. Juli 2007), bin ich beim Google Reader hängen geblieben. Auf dem Windows-Rechner nutze ich die Weboberfläche. Auf den Macs bin ich mit Reeder unterwegs. Auf dem iPhone nutze ich Byline.

Aufgaben: Begonnen habe ich mit Things für Mac und iPhone, doch seit Wunderlist ist das Geschichte. Hammer.

Links, Webfund und sonstige Gedanken: Hierfür muss Evernote herhalten. Lange Zeit habe ich auch Delicious verwendet. Irgendwann ist mir aber klar geworden, dass ich zwar Links abspeichere, sie aber in 99% der Fälle nie wieder aufrufe. Also braucht es kein eigener Bookmark-Dienst sein. Daher wird jetzt alles bei Evernote abgelegt.

Finanzen: Den Überblick über alle regelmäßigen Kosten, Versicherungen und den ganzen Sch*** verwalte ich mit iFinance. Das allerdings nur auf dem iPhone und dem Mac. Ich habe schon hübschere Benutzeroberflächen gesehen, die Funktionen gefallen mir aber.

Passwörter: Für Zugangsdaten habe ich schon viel probiert, nichts hat mir so zugesagt wie 1Password. In Kombination mit Dropbox sehr zu empfehlen.

Daten: Ich habe es gerade schon erwähnt, Dropbox ist hier mein Favorit.

Musik: Ganz neu in der Sync-Familie ist bei mir iTunes Match. Für mich ist weit weniger interessant, ob mir Lieder in besserer Qualität heruntergeladen werden. Viel spannender für mich ist, dass ich ein Lied kaufe/in meine Musik-Bibliothek lade und es mir auf allen anderen Geräten angezeigt wird. Großartig.

Veröffentlicht am 22. Dezember 2011 in Hinweise, Links | Permalink | 3 Kommentare »

iPhoto-Libraries in der Cloud!?

Folgendes Problem ohne eine mir zusagende Lösung:

Ich habe zwei Macs: Auf beiden gibt es Bilder in iPhoto. Auf dem einen Rechner sind es mehrere (ca. 60 GB), auf dem anderen sind es weniger (20 GB).

Hauptsächlich möchte ich alle Bilder automatisiert sichern. Am liebsten online, in der Cloud. Darf auch was kosten. Für Festplatten würde ich auch Geld ausgeben. Die Teile fliegen bei mir rum, landen in der Ecke und werden nicht mehr angeschlossen. Hätte ich mir das Gerät als sparen können. Ziemlich idiotisch, ich weiß. Aber ich bekomme mich auch nicht so wirklich dazu erzogen. Ich will mich aber auch nicht dazu erziehen. Ich weiß, dass es irgendwie technisch möglich ist, ohne ständiges Anschließen von externen Geräten, also will ich das für mich Optimale. Und das sieht so aus:

Egal an welchem Mac ich bin: Wenn ich Bilder in iPhoto importiere, werden die automatisch auch hochgeladen. (Ja, darf ruhig was dauern).

Nach dem Hochladen sind sie auf allen anderen Geräten (online) verfügbar. Optional kann ich die Bilddatei oder mehrere herunterladen. Die Bilder müssen nicht automatisch in iPhoto sein. Ich würde mich auch durch Ordner wühlen.

Dropbox kommt übrigens nicht in Frage. 1. Sollen ja nicht immer alle Bilder heruntergeladen werden. 2. Sind in iPhoto einige symbolische Links enthalten, mit denen Dropbox wohl nicht so gut klar kommt.

Ich habe auch schon überlegt, ob ich meine iPhoto-Libraries auf der Time Capsule zusammenlege. Doch auch hier bleibt das Backup-Problem. Und wenn ich unterwegs bin, habe ich gar kein Bild dabei.

Ist also alles nicht so ganz trivial. Und ich bin sicher nicht der einzige, der in dieser Situation ist. Wie habt ihr das geregelt? Verbindet ihr mehrere iPhoto-Libraries? Sichert ihr sie

Veröffentlicht am 22. Dezember 2011 in kommentiert | Permalink | 3 Kommentare »

Ist Git der Hit?

Versionierung ist was Feines und macht unendlich viel Sinn. Also möchte ich möglichst bald mal Git testen.

Zum Testen würde mir erst mal ein kostenloser Dienst reichen. Also habe ich mal gesucht und das Folgend gefunden:

  • gitenterprise.com: Bis zu zehn Benutzer, unendlich viele Repositories und 1 GB Speicherplatz
  • bitbucket.org: Bis zu fünf Benutzer, unendlich viele Repositories. Zum Speicherplatz habe ich keine Angaben gefunden.1
  • unfuddle.com: Bis zu zwei Benutzer, unendlich viele Repositories und 200 MB Speicherplatz.
Wie siehts bei euch aus? Was nutzt ihr? Irgendwelche Empfehlungen?
  1. Update: Der Speicherplatz bei bitbucket.org ist unbegrenzt. Danke an Michael, für die Info. []

Veröffentlicht am 8. November 2011 in kommentiert | Permalink | 5 Kommentare »

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